Wer bist du?

Wenn du in den Spiegel siehst, wen siehst du? Siehst du dich? Blickst du durch dich hindurch? Siehst du deine Schönheit? Oder bemerkst du deine Makel? Hier und da fehlt etwas. Die Augen wären schöner, wären sie blau. Die Lippen sind zu schmal, aber die Nase, deine Nase ist okay. Nicht die schönste Nase, aber doch ganz akzeptabel. 
Oder siehst du eine Persönlichkeit? Deine Seele, deine Stärken und Schwächen. Was hat das Leben aus dir gemacht? Ist es das Leben von dem du geträumt hast? Oder ist die Realität doch etwas weiter von deinen Träumen entfernt? Ist es gut wie es ist oder muss es sich ändern? Bist du zufrieden mit dir und deinem Alltag? 
Jeder von uns hat eine Geschichte und seinen ganz persönlichen Weg. Das ist auch gut so, denn das ist es, was uns zu Charakteren macht. Unsere Vergangenheit ist wichtig, lerne aus ihr und werde stärker durch deine Erlebnisse und Schicksale. Lass dich dadurch nicht schwächen sondern schau nach vorne und wachse über dich hinaus.
Wenn du in den Spiegel siehst, wen siehst du?

Siehst du dich?

Oder fragst du dich: „Wer bist du?“

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Verletzungen

Oft wird man enttäuscht, verletzt, zurückgewiesen. Du denkst, das Leben läuft gut, alles ist in Ordnung. Nicht perfekt, aber was ist das schon?! 

Perfekt. Gibt es das? Ich glaube nicht. Jedoch gibt es immer Augenblicke, da ist alles okay. Du versuchst deinen Weg zu gehen, dein Ding durchzuziehen. Du lebst dein Leben, veränderst dich und deinen Charakter und arbeitest hart an dir, damit DU zufrieden bist.

Plötzlich gibt es Momente, die dich aus der Bahn werfen. Es sind vielleicht nur kleine Bemerkungen, welche dich treffen und verletzen. Warum? Weil du selbst nicht ganz zufrieden bist mit dir. Wenn man sich selbst annimmt und so akzeptiert wie man ist, kann einen doch eine Bemerkung von anderen Menschen gar nicht treffen. Im Endeffekt ist niemand da. Du bist alleine. Du musst für dich alleine einen Weg finden, auf den du stolz zurückblicken kannst. Erst wenn du deinen eigenen Frieden gefunden hast, kannst du dich ganz entspannt zurücklehnen und die Wertungen von dir abweisen. Kann man das nicht, muss man an sich selbst arbeiten. Viele von uns müssen das noch lernen, doch wenn es uns gelingt, steht uns nichts mehr im Weg. 

Finde deinen Frieden, arbeite hart an dir. Bleib selbstkritisch, aber lege nicht allzu viel Wert auf die Meinung anderer.

Entscheidungen! Worauf wartest du?

Wir treffen jeden Tag Entscheidungen und gestalten damit unser Leben. Es kann so einfach sein, man könnte damit sagen, wir entscheiden selbst, ob wir glücklich sind. Du denkst das stimmt nicht?

Gut, wir können nicht entscheiden, ob wir groß, klein, gesund oder krank sind, aber wir können sehr wohl entscheiden, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen. Das beste Beispiel sind Menschen, die vom Schicksal getroffen wurden. Krebspatienten, welche die letzten Wochen, Monate oder Jahre dennoch, so gut es geht, genießen. Sie haben sich dazu entschieden, das Leben und die Zeit die noch bleibt, sinnvoll zu nutzen. Dinge zu tun, von denen sie schon lange geträumt haben, aber nie den Mut dazu hatten. Alle Sachen zu erledigen, welche sich noch erledigen lassen. Das war eine Entscheidung.

Natürlich gibt es auch das Gegenteil. Menschen, die mit dem Leben abgeschlossen haben und die letzte wertvolle Zeit damit verschwenden, alles im schlechten Licht zu sehen und nur noch von Tag zu Tag dahingleiten, bis es eben zu Ende ist. Auch das war eine Entscheidung.

Versteht mich nicht falsch, ich will nicht sagen, dass es einfach ist, sich selbst hoch zu ziehen, alles positiv zu sehen und optimistisch zu sein. Nicht immer können einem hierbei gute Freunde oder die Familie helfen. Denn das ist trotz allem ganz allein unsere Entscheidung und es ist harte Arbeit, dem Pessimismus die rote Karte zu zeigen. Ich will auch nicht sagen, welche Entscheidung die richtige ist, denn das kann jeder nur für sich selbst wissen. Auch ich entscheide mich nicht immer für einen guten Tag, aber ich versuche es, immer öfter. Und natürlich kann nicht alles nach Plan verlaufen, doch man kann aus den verschiedensten Problemen jedes Mal etwas lernen und sich die guten Seiten daran suchen. Eine meiner besten Freundinnen lebt tatsächlich nach dem Motto, dass es immer und überall eine positive Seite gibt und sie wirkt auf mich, als wäre sie ein glücklicher Mensch. Auch sie hat es nicht immer einfach und hier und da tauchen in ihrem Leben kleine und größere Herausforderungen auf, aber sie nimmt diese wie sie kommen und macht das Beste daraus.

Wenn ihr unzufrieden seid und etwas ändern wollt, dann macht es!

Du entscheidest, ob du heute aufstehst oder im Bett liegen bleibst.
Du entscheidest, ob du heute sportlich aktiv bist oder lieber faul auf der Couch.
Du entscheidest, ob du dich wieder in die Arbeit quälst und das akzeptierst oder ob du doch etwas Neues suchst, vielleicht noch härtere Mühen auf dich nimmst und etwas ganz anderes probierst.
Du allein entscheidest, wie dein Leben weiter geht.

Also entscheide dich! Um deiner Zufriedenheit willen. Worauf wartest du?

Schau nicht zurück! Bleib nicht stehen! Lauf!

„Lauf! Schnell!“

Er nahm ihre Hand und lief los. Er wurde immer schneller und ihre Schritte wurden größer um noch halbwegs mithalten zu können. „Warte! Ich kann nicht mehr schneller!“ schrie sie panisch. „Du musst! Bleib nicht stehen!“ entgegnete er und bremste sein Tempo kein bisschen. Immer weiter, immer schneller durch den Wald in Richtung See. Es war schon düster und sie konnten kaum noch den Weg sehen. Das Grummeln hinter ihnen war ebenso wie die dumpfen Schritte immer noch zu hören.

Eine Baumwurzel, in der Dunkelheit kaum zu sehen, wurde ihr zum Verhängnis. Sie stolperte plötzlich und klammerte sich angsterfüllt an seine Hand. Ein Blick zurück. Das Monster verfolgte die Beiden immer noch. Seine Augen weiteten sich als er es näher kommen sah. Er half ihr auf und wollte weiter laufen, doch sie verletzte sich beim Sturz den Fuß und konnte nur noch humpeln.

„Komm schon!“ seine Stimme zitterte. Langsam ließ sie seine Hand los und schrie ihn an: „Lauf weiter, lass mich zurück! Ich kann nicht mehr.“ Sie begann zu weinen und war sich sicher, dass sie diese kalte Nacht im Wald nicht überleben würde. Er blickte ihr kurz in die Augen, seine Gedanken kreisten im Kopf ‚weiterlaufen und alleine überleben oder bei ihr bleiben und gemeinsam sterben‘, an einen Kampf gegen die Bestie war nicht zu denken, er würde ihn verlieren. Im letzten Moment lief er los und rettete sich selbst.

Sie sackte zusammen als das Ungeheuer sie erreichte. Er rannte so schnell er konnte, während Schuldgefühle ihn plagten. Leise konnte sie noch hören, wie sich seine Schritte immer weiter entfernten. Kurz darauf fuhr er zusammen als er ihre schrillen Schreie hörte. Schmerzerfüllt und voller Angst. Die Tränen liefen ihm die Wangen hinunter als er schließlich das Ufer des Sees erlangte. Plötzlich war es still. Unheimlich still.

Er schreckte hoch und atmete schwer. Wieder dieser Traum. Seit sieben Jahren wird er nun davon verfolgt. Von jener Nacht, welche alles veränderte. Er weiß heute mit 21 Jahren, dass er ihr nicht hätte helfen können. Doch er wird diese Nacht nie vergessen. Als er sie im Stich ließ und sie den grausamen Tod fand.

Sommerregen

Der Sommerregen prasselte auf ihre Haut. Das Gewitter begann schon bevor sie die Wohnung verließ und dennoch zog sie keine Regenjacke an und den Regenschirm neben der Türe beachtete sie nicht einmal.

Sie musste einfach nur raus. Raus aus der großen Wohnung, welche sie trotz allem einengte. Raus aus der stickigen Bude, wo ihr gerade die Decke auf den Kopf fallen wollte.

Draußen fielen große, warme Tropfen auf ihren Kopf und es fühlte sich gut an. So klar, So reinigend. Der absolut beste Nebeneffekt: man konnte ihre Tränen nicht sehen. Die Verzweiflung in ihren Augen war sichtbar. Doch so genau sah sie ohnehin niemand auf der belebten Straße an. Die Schmerzen in ihrer Seele konnte ebenfalls niemand sehen, geschweige denn erahnen.

Trotzdem waren sie da. Gerade in diesem Moment übermannten sie ihre Gefühle und auf der Straße, völlig schutzlos und angreifbar, gerade dort fühlte sie sich sicher und stark.

Frühstück am Balkon

Guten Morgen große Welt!

Was gibt es schöneres, als den ersten Urlaubstag mit einem leckeren Frühstück am Balkon zu genießen. Brötchen, Butter, Marmelade, mein E-Book Reader und Kaffee. Ganz wichtig: Kaffee! Ohne das braune Heißgetränk am Morgen läuft bei mir gar nichts. In die Gänge kommen. Ideen durch den Kopf jagen. Das alles funktioniert erst nach einer heißen Tasse Kaffee. Mit Milch – ohne Zucker. Die Sonnenstrahlen wärmen meine Haut und tanken meine Energiereserven wieder auf. Genau das brauche ich heute so dringend.

Gerade nach einem 2 km langen Spaziergang mit meinem Hund tut dieses Frühstück und die Sonne besonders gut. Dann liegt da noch mein E-Book Reader vor mir – herrlich! Wie schön doch Freizeit ist. Die freie Zeit heute, nutze ich als Auszeit vom nervenaufreibenden Alltag. Heute ganz gemütlich, nichts vor, keinen Stress. Genügend Zeit um an meinem Projekt zu arbeiten. Aber erst am Nachmittag. Davor muss ich noch genügend Kraft und Energie aufladen, Sonne tanken und vor allem Ideen sammeln. Ein paar Gedanken kommen mir schon in den Kopf. Welche? Das könnt ihr in meiner Geschichte lesen. Teil eins wird bald folgen – bleibt dran!

In der Zwischenzeit könntet ihr mir doch hier einen Kommentar hinterlassen – was sind eure Frühstücksrituale? Wie startet ihr am Besten oder am Liebsten in den Tag? Integriert ihr das auch in euren Arbeitsalltag oder nur am Wochenende?

Bis bald,
Tanja

Wow! Blogbeitrag #1

Da sitze ich nun und verfasse meinen ersten Blogbeitrag. Auf mir lastet ein gewisser Druck, denn der erste Beitrag sollte euch Lesern gefallen und eure Neugier wecken.

Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, als ersten Beitrag einen „fachlichen“ Artikel zu verfassen, es kommt mir einfach nicht richtig vor. Erst möchte ich euch einfach einmal einen kurzen Überblick darüber geben, was euch hier erwartet.

it’s like a book – der Titel war nicht einfach zu finden. Ich wollte etwas, woraus man schließen kann, worum es hauptsächlich gehen wird. Bücher. Ich werde hier in einem bestimmten Rhythmus Geschichten veröffentlichen, diese Stories werden in verschiedenen Genres erstellt. Die erste kurze Geschichte ist schon in Vorbereitung und wird sich im Bereich „Fantasy, Fiction“ abspielen. Bleibt doch einfach dran an dem Blog um sie nicht zu verpassen.

Weitere Inhalte auf meinem Blog werden sich aber natürlich auch um andere Dinge drehen, welche mir wichtig sind, wie zB auch das Essen, Gedanken abseits von Geschichten, die Natur und vieles mehr. Lasst euch überraschen!